Wieder Probleme beim RE10
Kreis Kleve. Die Rhein-Ruhr-Bahn muss aus Sicherheitsgründen mehrere Züge in die Wartung schicken. Das hat Konsequenzen für die Verbindung Kleve-Krefeld.
Auch mit dem neuen Dienstplan läuft es nicht rund auf der Strecke Kleve-Krefeld. © NRZ | Johannes Kruck
Am vergangenen Freitag gab es im Bereich des Krefelder Hauptbahnhofs einen Brand an einem der Fahrzeuge der Rhein-Ruhr-Bahn. „Da die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeitenden für uns höchste Priorität hat, haben wir umgehend eine vorsorgliche Überprüfung der gesamten Fahrzeugflotte eingeleitet“, heißt es in der Pressemitteilung. Mehrere Züge stehen nicht zur Verfügung
Im Rahmen einer weiteren Überprüfung wurden an einzelnen Fahrzeugen Unregelmäßigkeiten festgestellt, die nicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom Freitag stehen. „Die betroffenen Fahrzeuge stehen uns daher leider derzeit bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund verkehren die Züge auf der Linie RE10 vorübergehend im 60-Minuten-Takt“, so die Rhein-Ruhr-Bahn.
Man arbeite mit Hochdruck daran, den 30-Minuten-Takt schnellstmöglich wieder aufzunehmen, und informiere, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. „Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis für diese Maßnahme“, so der Sprecher der Rhein-Ruhr-Bahn.
Schienenersatzverkehr eingerichtet
Damit Fahrgäste trotz des reduzierten Fahrplans mobil bleiben, wurde kurzfristig ein Schienenersatzverkehr (SEV) für die Linie RE10 eingerichtet. Dieser verkehrt zwischen Kleve und Krefeld Hbf. Zusätzlich besteht ein SEV-Angebot zwischen Krefeld Hbf und Kempen. Aktuelle Informationen finden Fahrgäste auf der Webseite der Rhein-Ruhr-Bahn oder auf zuginfo.nrw.de.
Von NRZ 19.12.2025