Auszug aus der „Ruhr24.de“ Seite:
NRW-Zuglinie: Fahrgäste sauer – Verkehrsverbund mahnt Betreiber ab
Stand: 30.01.2026, 08:57 Uhr
Von: Magnus Hoppe
Eine Zuglinie in NRW sorgt für mächtig Wirbel. Fahrgäste führen mittlerweile Tagebuch über Ausfälle. Der Betreiber muss nun wohl eine Strafe zahlen.
Düsseldorf – Die Züge des RE10 zwischen Kleve und Düsseldorf fallen reihenweise aus. Seit Jahresbeginn sind 41 Prozent aller Züge nicht einmal abgefahren. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) reagiert mit einer zweiten Abmahnung und Strafzahlungen gegen die Rhein-Ruhr-Bahn.
Der RE10 in NRW: Pendler verlieren 133 Stunden Freizeit pro Jahr
Pendler haben es hierzulande sowieso schon nicht leicht. Seit dem 9. Januar legt eine Baustelle große Teile des Zugverkehrs in NRW lahm. Im WDR-Magazin „Westpol“ zeigt sich der Frust der Pendler nun am Beispiel RE10. Benedikt Prost aus Kleve ist auf die Verbindung angewiesen. Nach der Arbeit will er nach Hause – doch der Zug um 17.08 Uhr fällt aus. Mal wieder. Grund: „technische Probleme“.
Prost hat wegen der wiederholten Zugausfälle bereits 2024 die „Interessengemeinschaft RE10“ gegründet. Gemeinsam mit anderen Pendlern führt er Tagebuch über die Ausfälle. Das Ergebnis: Vier von zehn Zügen hatten in der zweiten Jahreshälfte 2025 mehr als elf Minuten Verspätung. Und das trotz bereits reduziertem Takt.
Rhein-Ruhr-Bahn enttäuscht NRW-Pendler: Nur 6 von 28 Zügen einsatzbereit
Die Rhein-Ruhr-Bahn räumt die Probleme ein. Im Januar diesen Jahres liegt die Ausfallquote bei 41 Prozent. Im Vorjahr seien „nur“ 15 Prozent der Züge ausgefallen. Der Betreiber begründet die Ausfälle mit „Unregelmäßigkeiten“ an einzelnen Fahrzeugen (hier alle News zum Verkehr in NRW bei RUHR24 lesen).

